Angebot für Frühaufsteher – KAB im Radio

Mit einem kleinem besinnlichen Angebot in den Tag starten. Michael Dudella, KAB-Bildungsreferent aus Augsburg, präsentiert diese Woche den Morgenimpuls auf Hitradio RT 1 Südschwaben. Vom Montag, 25. Mai 2020 bis Freitag, 29. Mai 2020 sind seine Beiträge um kurz vor 6 Uhr auf den Frequenzen der regionalen Radiostation zu hören und am Pfingstwochenende jeweils um kurz vor 8 Uhr.
Schwerpunktmäßig ist Michael Dudella in dem Bereich Nachhaltigkeit und der Öffentlichkeitsarbeit im KAB-Diözesanverband Augsburg tätig. Radio Michael Dudella

„Vielleicht ist das ja mal ein Grund, früher aufzustehen“ sagt  Dudella mit einem Augenzwinkern an die KAB-Mitglieder im KAB-Kreisverband Memmingen-Unterallgäu. Aber natürlich sind diese Impulse mit positiven Gedanken zum Tagesstart nicht speziell für Verbandsmitglieder, deswegen einfach weitersagen.
Foto: Michael Dudella

Aufgenommen im Studio von RT 1 Südschwaben während der Morgenimpulse.
Diese Woche mit KAB-Referent Michael Dudella aus Augsburg.

KAB-Band_mitClaim (kurz)

Virtuelles Danke

KAB Augsburg probiert Neue Wege für das „Danke sagen“ aus

Bereits in den letzten Jahren haben sich Engagierte der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) immer wieder persönlich bei Beschäftigten bedankt und haben ihnen ihre Wertschätzung mit einer kleinen Praline ausgedrückt. Mal im Krankenhaus, mal bei der Post, mal im Pflegeheim. Dies ist bei den Beschenkten immer sehr gut angekommen. Dieser Dank wäre auch in dieser Zeit so wichtig, aber er ist gerade nicht realisierbar.Bild für Werbung

Deswegen haben sich die Engagierten einen anderen Weg ausgedacht und viele kleine Videos gedreht, die nun zu einem Gesamtvideo zusammengestellt wurden. Viele Menschen an vielen Orten sagen Vergelt´s Gott allen Menschen, die gegenwärtig in systemrelevanten Berufen aktiv sind: von den Lebensmittelproduzenten* über die Lastwagenfahrer und Mitarbeiter in den Lebensmittelmärkten bis hin zu Beschäftigten in den Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen. Nicht zu vergessen die Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr und Müllabfuhr, aber auch all diejenigen, die dafür sorgen, dass wir weiterhin mit Informationen versorgte werden, von der IT bis hin zu Journalisten und Zeitungsmacher…

Gespannt darauf, was rausgekommen ist? Dann einfach auf  diesen Link klicken – aber erst ab Karsamstag, den 11.April um 12:00 Uhr!

*es versteht sich von selbst, dass wir die weibliche Form jeweils mitmeinen

 

 

KAB unterstützt Forderungen von Pflegekräften

In diesen Tagen werden überall Pflegende als „Held*innen der Nation“ beklatscht und mit Schokolade überhäuft. Das ist nett gemeint, aber nicht zielführend. Auch die Beschäftigten selbst sind über diese Form der Wertschätzung nicht glücklich. Denn: Nicht erst jetzt, sondern seit Jahren arbeiten die Pflegenden in Kliniken, Heimen und ambulant über ihre Kräfte hinaus, bewältigen 12-Tage Dienste am Stück mit bis zu 12 Stunden-Schichten. Sie arbeiten für geringe Bezahlung und werden lediglich als Kostenfaktor im Gesundheitssystem angesehen.

Der durch die Corona-Krise ausgelöste Ausnahmezustand kann nicht mehr verbergen, was seit langem unter den Teppich gekehrt wurde: die Kürzung von Personal, die zunehmende Bürokratisierung, das Einsparen von wichtigen Therapien – all das ist weder neu noch überraschend und geschah sehenden Auges. Die Corona Pandemie sorgt jetzt dafür, dass diese Missstände immer deutlicher benannt werden. Viele erkennen nun, dass eine auf Profit ausgerichtete Pflege lebensbedrohlich ist.

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) stellt sich auf die Seite der Pflegenden und betont: Pflege gehört zur Daseinsvorsorge und darf dem Wettbewerb und der Profitlogik nicht unterworfen werden. Sie braucht ausreichende Ressourcen, Solidarität und die ihr gebührende Anerkennung.

„Leben und arbeiten in Solidarität und Würde“ ist ein Leitsatz der KAB. Wir treten daher entschieden dafür ein, den politisch verursachten Pflegenotstand zu beseitigen und rufen die Verantwortlichen eindringlich auf, die Situation für die Pflegenden gemäß unsrer Forderungen zu verbessern und dadurch auch das Gesundheitssystem für jeden einzelnen von uns zu stärken.

Die KAB fordert die sofortige Umsetzung folgender Maßnahmen:

  • eine Erschwerniszulage in Höhe von mindestens 500 Euro monatlich
  • sofortige Gefahrenzulage für alle in der direkten Versorgung eingebunden Mitarbeiter*innen
  • die Einhaltung von arbeitsrechtlichen Grundlagen wie Ruhezeiten und maximale Wochenarbeitszeiten
  • tägliche Abstriche von Mitarbeitern mit direktem Kontakt zu Corona-Patienten
  • Rücknahme der Privatisierung im Gesundheitswesen
  • Angemessene Schutzkleidung für alle in der Pflege tätigen

Unterstützen Sie die KAB Deutschlands bei ihren Forderungen!

Hängen Sie ab Dienstag, 7. April um 12 Uhr die Forderungen (siehe Anlage als pdf) an Ihre Küchen-, Büro-, Wohn- oder Schlafzimmerfenster. Anschließend sollte die Maßnahme fotografiert und über die sozialen Netzwerke verteilt werden. Wir freuen uns über jeden Beteiligten…

Denn: Es geht um den Schutz und die Sicherstellung der pflegerischen Versorgung aller.

Mehr Informationen finden Sie auf der Hompage der KAB Deutschlands