Führung durchs Naturwaldreservat Schönegger Forst

mit Frau Stefanie Süß vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Krumbach
Freitag, 03. Juni | 16:00 19:00 Uhr

 

Foto von Lum3n von Pexels

 

Das Naturwaldreservat Krebswiese-Langerjergen liegt nordöstlich von Memmingen im Landkreis Unterallgäu. Die 41,7 Hektar große Fläche wurde im Jahr 1978 als eines der ersten Naturwaldreservate in
Bayern ausgewiesen. In diesem Reservat wurde also seit 1978 keine Axt noch Säge angelegt, es wurde sich selbst überlassen, um zu erforschen was sich im „Freilandlaboratorium“ für Artenvielfalt in Flora und Fauna entwickelt.
Wie sonst nirgends lassen sich in Naturwaldreservaten die Einflüsse des Klimawandels auf die natürlichen
Konkurrenzverhältnisse zwischen den Baumarten beobachten. Ziel der Naturwaldreservate ist, möglichst
alle in Bayern vorkommenden natürlichen Waldgesellschaften und ihre Standorte zu repräsentieren, um
deren natürliche Entwicklung zu erforschen und Erkenntnisse und Strategien für die naturnahe
Forstwirtschaft im Zeichen des Klimawandels zu gewinnen.
Gerade nach den langen Wintermonaten ist es ein Genuss, in der guten Luft die Natur und deren Vielfalt zu genießen. Lassen Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen und melden Sie sich an.

Anmeldung unter:

Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) Sekretariat
Adr.: Waldhornstr. 20

87700 Memmingen

Tel.: 08331/82894

Mail: buero.memmingen@kabaugsburg.org

Treffpunkt um 16:00 Uhr an der MärxleKreuzung (siehe Wegbeschreibung im Flyer)
Anschl. (ca. 19:00 Uhr) gemütliches Beisammensein im Gasthaus Maucher in Maria Baumgärtle

Hinweis: Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung (außer Sturm) statt. Bitte festes Schuhwerk und
der Witterung entsprechende Kleidung anlegen.

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Equal Pay Day 2022 – „Sag es durch die Rose…“

IMG_20220307_103634 (1)Gelungene KAB-Aktionen im Bistum Augsburg

Unter dem Motto „Rosen sind romantisch – gleicher Lohn gigantisch“ machte die KAB Augsburg im gesamten Bistum in vielfältigen Straßenaktionen am 7. März 2022 darauf aufmerksam, dass die Arbeit von Männern und Frauen gleich viel wert ist, aber nicht gleich bezahlt wird.

Nach wie vor verdienen Frauen in Deutschland 18 Prozent weniger als Männer – damit liegen wir weit über dem europäischen Durchschnitt von 14 Prozent. Statistisch gesehen arbeiten Frauen damit fast ein Fünftel des Jahres umsonst.

Kempten
Kempten

In Kempten verteilten die KAB, die Betriebsseelsorge Allgäu und ver.di bei der Aktion „Sag es durch die Rose…“ in der Kemptner Fischerstraße auf Höhe des Künstlerhauses Rosen mit Informationen zur Entgeltungleichheit. In Memmingen wurden Kund:innen und Mitarbeiter:innen der DM-Drogeriefiliale in der Woringer Straße mit Rosen und Infoflyern beschenkt. Auch in Weißenhorn verteilten engagierte KABlerinnen rote Rosen an Frauen im Stadtzentrum und setzten damit ein Zeichen gegen die Ungleichbehandlung von Männern und Frauen.

In Augsburg traf sich das Equal Pay Day-Bündnis vor dem Rathaus zu einem gemeinsamen Foto mit Oberbürgermeisterin Eva Weber, der Zweiten Bürgermeisterin Martina Wild und zahlreichen

Augsburg
Augsburg

Stadträt:innen. Danach zogen die Aktiven auch hier in Gruppen durch die Stadt, um Passantinnen mit

Blumen zu beschenken und auf den Equal Pay Day aufmerksam zu machen.

Ungeachtet der frühlingshaft frischen Temperaturen kamen wir in gute Gespräche mit Frauen aller Altersgruppen und stießen durchwegs auf positive Reaktionen. Spürbar war ein breiter Konsens in der Bevölkerung darüber, dass die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern einen inakzeptablen Missstand darstellt – aber auch eine gewisses Ohnmachtsgefühl gegenüber bestehenden Strukturen. Für uns als KAB einmal mehr eine Bestätigung, in einem gemeinsamen Kraftakt eine Veränderung dieser Strukturen anzustoßen – denn nur zusammen sind wir stark!

Memmingen
Memmingen
Die KAB Mitglieder informieren Kund:Innen über die noch immer andauernde Lohnungleichheit
Die KAB Mitglieder informieren Kund:Innen über die noch immer andauernde Lohnungleichheit

Demonstrationszug Stoppt den Krieg – die Waffen nieder – zurück zum Dialog!

Nie_Wieder_Krieg_04.03.Die Linke Allgäu Basisorganisation Memmingen lädt ein zur Teilnahme am Memminger Friedensprotest unter dem Namen: „Stoppt den Krieg – die Waffen nieder!“

Die Bombenangriffe und der Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine sind eine neue Stufe der Aggression durch Putin, die wir auf das Schärfste verurteilen.

Dieser völkerrechtswidrige Angriffskrieg ist durch nichts zu rechtfertigen. Russland muss die Kampfhandlungen sofort einstellen, einem Waffenstillstand zustimmen und an den Verhandlungstisch zurückkehren.

Dies ist die gefährlichste Situation für den Frieden in Europa seit Jahrzehnten. Unsere Solidarität gilt den Menschen vor Ort, die schon lange unter dem Kampf um Einflusssphären leiden – und nun brutal von den Kampfhandlungen betroffen sind. Auch wir im Westen sollten unseren Anteil zur Entstehung der Situation überdenken. Aber: die Anerkennung der „Volksrepubliken“ und der Angriff russischer Truppen sind keine „Friedensmission“, sondern völkerrechtswidrig und Akte des Militarismus.

Putin hat deutlich gemacht, dass er einen aggressiven Nationalismus vertritt. Dem stellen wir uns entgegen. Sicherheit und Unabhängigkeit der Ukraine müssen wiederhergestellt werden. Die Menschen dürfen nicht mehr zum Spielball geopolitischer Interessen gemacht werden. Wir müssen aus der Eskalationsspirale ausbrechen – von ihr profitieren nur die Rüstungskonzerne. Es braucht einen Politikwechsel – für gewaltfreie Konfliktlösung, sozialen Ausgleich und grenzübergreifende Kooperation. Daher rufen wir zum Protest auf: Schluss mit der Aufrüstung, die Waffen nieder, Frieden jetzt!

Die Demonstration findet am Freitag den 04.03.2022 um 18:00 Uhr statt. Treffpunkt ist der Marktplatz in Memmingen.

Herr Oberbürgermeister Schilder sowie Frau Bürgermeisterin Böckh haben ebenfalls die Teilnahme an der Veranstaltung bekannt gegeben haben.

Außerdem freuen sich das Bündnis bekannt geben zu dürfen, dass die Bundestags Vizepräsidentin Petra Pau, sowie die Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Fraktion die Linke Susanne Ferschl an der Veranstaltung teilnehmen werden.

Folgend eine Auflistung der aktuellen Partner:

  • Oberbürgermeister Schilder
  • Bürgermeisterin Böckh
  • Bundestags Vizepräsidentin Petra Pau
  • Die Linke mit Bundestagsabgeordnete Susanne Ferschl
  • Linksjugend Solid
  • SPD
  • JUSOS
  • Grüne
  • ÖDP
  • Kaminwerk
  • Attac
  • Soziokultureller Verein
  • Katholische Arbeitnehmerbewegung
  • Katholische Landjugendbewegung
  • Naturheilverein Memmingen

Widerstand, der sich lohnt – Amazon wird sich nicht am Allgäu-Airport ansiedeln

Amazon_Paket_sadDie Pläne des US-Versandriesen Amazon, sich am Allgäu-Airport mit einem Verteilzentrum niederzulassen, sind nun erstmal vom Tisch: Das bestätigte Flughafen-Geschäftsführer Ralf Schmid am Donnerstagnachmittag nicht ohne sein Bedauern über das geplatzte Geschäft zum Ausdruck zu bringen. Demnach habe das Unternehmen seine umstrittenen Pläne für eine Fläche der Airport-Gesellschaft nun begraben.

Über diese Nachricht ist der Kreisverband der KAB Memmingen – Unterallgäu, sowie viele aus der lokalen Politik, Handel, Naturschutz und gewerkschaftlichen Kontexten froh und ebenso erleichtert. So wurde wie bei keinem anderen Thema deutlich, wie wirksam es sein kann, sich gemeinsam für eine Sache stark zu machen. Gerade der Schulterschluss von Organisationen unterschiedlicher Couleur hat bewirkt, dass es Amazon am Ende dann doch zu bunt wurde.

Aus Airport-Kreisen wird die These vertreten, dem US-Unternehmen habe die Umsetzung des Projektes in Memmingerberg schlichtweg zu lange gedauert. Die Pläne waren im Dezember 2020 öffentlich bekannt geworden. Eben genauso lange ist die KAB aktiv um gegen das Ansiedlungsvorhaben vorzugehen. Dabei gründete sich das Bündnis „Gegen das System Amazon“, das gemeinsam an Vertreter: Innen aus Politik und Wirtschaft appellierte, öffentlichkeitswirksame Aufklärungsaktionen startete und sich mit dem Motto „Gugschd do, aba kaufsch dahoim“ an die Konusment:Innen richtete, nicht nur das Schnäppchen hinter dem deklarierten Preis zu sehen, sondern zu überlegen, auf wessen Kosten dieses Handelssystem wirklich geht: Nämlich auf die der Arbeitnehmer:Innen und unserer Umwelt!Gug'sch_do_Logo

Klar ist nach dieser Meldung auch, dass damit das koordinierte Ausbeuten unserer Schöpfung und das System Amazons, welches Menschen zunehmend in prekäre Beschäftigungsverhältnisse führt, noch lange nicht beendet ist. Denn eines ist gewiss: Der Versandriese, wird an anderer Stelle einen passenden Standort aufbauen. Die Frage ist nur wann und wo.

„Memminger Erklärung“ findet breite Unterstützung

Zum Auftakt unterzeichneten Oberbürgermeister Manfred Schilder (am Tisch), Bürgermeisterin Margareta Böckh, Bürgermeister Dr. Hans-Martin Steiger (beide vorne rechts) und zahlreiche Stadträtinnen und Stadträte die „Memminger Erklärung“ Im Bild (v.l.): Harald Ruck (Bund Naturschutz), Stadtrat Rupert Reisinger (attac), Stadtrat Horst Holas, Rainer Schunk (Die Grünen), Stadtrat Gottfried Voigt, Myriam Gammer (KAB), Stadtrat Helmuth Barth, Ursula Kasten (KAB), Stadträtin Dr. Monika Schunk, Stadtrat Matthias Reßler. (Foto: Alexandra Wehr/ Pressestelle Stadt Memmingen)
Zum Auftakt unterzeichneten Oberbürgermeister Manfred Schilder (am Tisch), Bürgermeisterin Margareta Böckh, Bürgermeister Dr. Hans-Martin Steiger (beide vorne rechts) und zahlreiche Stadträtinnen und Stadträte die „Memminger Erklärung“ Im Bild (v.l.): Harald Ruck (Bund Naturschutz), Stadtrat Rupert Reisinger (attac), Stadtrat Horst Holas, Rainer Schunk (Die Grünen), Stadtrat Gottfried Voigt, Myriam Gammer (KAB), Stadtrat Helmuth Barth, Ursula Kasten (KAB), Stadträtin Dr. Monika Schunk, Stadtrat Matthias Reßler. (Foto: Alexandra Wehr/ Pressestelle Stadt Memmingen)

Wie bereits in mehreren anderen Städten in Bayern, hat das „Bündnis für Menschenrechte und Demokratie“ diese Petition verfasst. Zu den ersten Unterzeichnern zählten Oberbürgermeister Manfred Schilder, Bürgermeisterin Margareta Böckh, Bürgermeister Dr. Hans-Martin Steiger und zahlreiche Stadträtinnen und Stadträte. „Die Memminger Erklärung ruft zu Solidarität auf, das ist mir sehr wichtig. Demokratie heißt nicht, die eigenen Interessen durchzusetzen, sondern solidarisch die Interessen der Gesellschaft im Blick zu haben“, betonte Oberbürgermeister Schilder bei der Auftakt-Unterzeichnung der „Memminger Erklärung“ vor dem Rathaus. (Auszug aus der Presseerklärung der Stadt Memmingen)

Lesen Sie hier mehr: 2022-01-31-Memminger-Erklärung-unterzeichnet-1

Sie möchten das Vorhaben der Memminger Erklärung unterstützen? Hier geht’s zur Petition: https://www.change.org/p/memminger-erkl%C3%A4rung